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Körpersprache:

Anharnen:

Die machen Weibchen, wenn sie sich stark bedrängt fühlen, sie heben das Becken und
bespritzen das Männchen mit Urin.
Anstupsen:
Damit fordert ein Meerschweinchen ein anderes zum kuscheln auf, sehr zahme Tiere tun dies
auch dem Menschen gegenüber und verlangen so nach Streicheleinheiten.
Auf der Seite liegen:
das Meerschweinchen fühlt sich sehr wohl und sicher, es ist absolut entspannt und meist sind
auch die Augen geschlossen. Oft legen sich andere dazu.
Aufstellen:
Imponiergehabe zweier konkurennten (unter Böcken) Sie machen sich groß, umkreisen den
anderen und zeigen die Flanke, zieht sich keiner zurück, kommt es zum Kampf.
Aufreiten:
Dieses Verhalten ist bei der Paarung zu beobachten, oder in Gleichgeschlechtriegen Gruppen
als Dominanzverhalten oft zu sehen.
Aufrichten:
Das Tier ist sehr aufmerksam und beobachtet seine Umgebung.
Beschnuppern:
Dient der Kontaktkaufnahme und auch zur Erkennung der Gruppenzugehörigkeit.
Luftsprünge:
Die Tiere fühlen sich sehr wohl und sind voller Lebensfreude. Man nennt es auch „popcornen“.
Starre:
Die Tiere verfallen in eine Angststarre, wenn sie weder flüchten noch sich verstecken können.
In dem Fall haben die Tiere große Angst, der Halter sollte die Ursache schnell beheben.
Strecken:
die Tiere sind völlig entspannt, meist tun sie das nach einem Mittagsschläfchen.
Zähne zeigen:
die tun Weibchen gegenüber zu aufdringlichen Böcken, oder gegenüber anderen Weibchen,
wenn Futterneid herrscht.
Laute: Brummen:
Dies Geräusch hört man nur, wenn ein Bock ein Weibchen umwirbt.
Cirpen:
Den Laut nutzen Meerschweinchen wenn sie unter enormen Stress stehen, er ähnelt den
Vogelzwitschern, alle Tiere sind in Alarmbereitschaft.
Fiepen:
Dies ist ein klagelaut, den Jungtiere nutzen, wenn sie ihre Mutter suchen. Ältere Tiere nutzen
den Laut, wenn sie einen Kameraden vermissen oder von einem anderen Meerschwein
gezwickt wurden.
Grunzen:
Mit dem Laut begrüßen sich Meerschweinchen innerhalb einer Gruppe, er ist nur schwer von
dem normalen „Gemurmel“ zu unterscheiden.
Glucksen:
Wird häufig unter Artgenossen genutzt und ist ei Zeichen davon, das sich das
Meerschweinchen geborgen fühlt.
Gurren:
Das ist ein Beruhigungslaut, den Mütter oft gegenüber ihren Jungtieren verwenden. Auch
ältere Tiere nutzen den laut, wenn sie sich gut verstehen.
Lautes, forderndes Quieken:
Das ist der bettellaut der Tiere gegenüber seinem Halter, die Tiere betteln so nach Futter oder
um Aufmerksamkeit.
Pfeifen:
Die Meerschweinchen warnen die Artgenossen vor einer drohenden Gefahr.
Schrilles Quieken:
Dieser Laut drückt Angst, Schmerz oder starkes Unwohlsein aus.
Trällern:
Diesen Laut nutzt das Weibchen gegenüber einem zu aufdringlichem Bock.
Zähneklappern:
Zischen und Zähneklappern deutet immer auch einen Revierkampf hin, manchmal auch in
Verbindung mit Scharren im Einstreu.